Bei Newports Verzögerungsplatten nullter Ordnung ist ein doppelbrechender Polymerfilm zwischen zwei hochpräzise BK7-Fenster gekittet, die mit einer hochleistungsfähigen, breitbandigen Entspiegelung versehen sind. Diese Konstruktion sorgt für minimale Wellenfrontverzerrung, reduziert gleichzeitig die Strahlablenkung und sorgt für minimale Verluste. Die Baugruppe ist in einem schwarz eloxierten Aluminiumgehäuse montiert, das den Schutz und die Handhabung der Optik vereinfacht. Die schnelle Achse ist auf dem Gehäuse markiert.
Polymerwellenplatten bieten im Vergleich zu Quarz-Verzögerungsplatten einige Vorteile: einen größeren Akzeptanzwinkel, geringere Empfindlichkeit bei Änderung der Wellenlänge und besonders bei größeren Aperturen deutlich niedrigere Kosten. Polymer-Verzögerungsplatten haben einen sehr großen Akzeptanzwinkel: Die Verzögerung ändert sich um weniger als 1 % über ± 12° Einfallswinkel. Das Polymer hat eine niedrige Doppelbrechung, die sich kaum mit der Wellenlänge ändert. Die Verzögerung d bei einer Wellenlänge l, die von der zentralen Wellenlänge lc abweicht, errechnet sich wie folgt:
d = dc(lc/l)
Dabei ist dc die Verzögerung bei lc.
Die Verzögerungsplatten gibt es als l/4 oder l/2-Platten bei zehn häufig eingesetzten Laserlinien. Die Standard-Außendurchmesser 12,7 mm, 25,4 mm und 50,8 mm eignen sich für die Montage in Newports Rotationshaltern.
Präzisions-Verzögerungsplatten ohne Fassung sind in großen Stückzahlen für OEM-Produktion erhältlich. Preise auf Anfrage.