Abb. 1 NEP-Werte von PbS und PbSe Detektoren
Abb. 2 Relative Empfindlichkeit von PbS und PbSe Detektoren
Stabilität
Mit den TE-gekühlten Detektoren wird eine gute Stabilität des Ansprechverhaltens erreicht. Bei Raumtemperatur betriebene Modelle zeigen mit sich ändernden Umgebungsbedingungen die einen Drift im Signal. Sowohl bei PbS als auch bei PbSe Detektoren tritt eine Änderung der Empfindlichkeit auf, wenn sie blauem oder UV Licht ausgesetzt werden. Normalerweise erholen sie sich wieder, doch zur vollständigen Wiederherstellung können mehrere Tage Lagerung im Dunklen erforderlich sein. Die Detektoren benötigen eine Vorspannung; ein 100 V Spannungswandler ist in den Detektorgehäusen eingebaut.
Messbare Leistung
Die aufgetragenen NEP-Werte (Abb. 1) zeigen die typischen minimalen messbaren Leistungspegel der PbS und PbSe Detektoren von Newport. Zur Messung von Leistungen über ungefähr 0,1 mW ist ein optischer Abschwächer.
Kalibrierung an einem Punkt
Zu jedem Bleisalzdetektor von Newport wird die Empfindlichkeit bei 2,5 mm angegeben. Diese Faktoren sind bei den gekühlten Detektoren zuverlässig; für die bei Raumtemperatur betriebenen Modelle bieten sie einen Anhaltspunkt. Mit den typischen Empfindlichkeitskurven (Abb. 2) kann die Empfindlichkeit bei anderen Wellenlängen ungefähr ermittelt werden.
Detektorsysteme
Die PbS und PbSe Detektorpakete für Merlin enthalten:
- Detektorelement
- Detektorgehäuse mit eingebauter Vorspannungsversorgung und eingebautem Vorverstärker
- Alle erforderlichen Verbindungskabel
Zusätzlich notwendiges Zubehör:
- Kühlerregelung 77055 für das gekühlte System
- MerlinTM Steuereinheit
- Optischer Zerhacker