Die Raumfilter der Serie 910A zeichnen sich durch ihre kompakte Bauform aus und kombinieren 5-achsige Justierung mit hoher Positionsstabilität. Die präzise XY Verstellung der Lochblende und die kardanische Winkeleinstellung der gesamten Baugruppe erfolgen über Präzisionsschrauben mit 0,25 mm Gewindesteigung. Die Präzisionsschrauben verfügen über Drehknöpfe mit integrierter Innensechskantbohrung und ermöglichen eine ruckfreie Positionierung mit hoher Einstellempfindlichkeit. Der umkehrspielfreie XY Mechanismus stellt exakte Positionierungen und eine verbesserte Langzeitstabilität sicher. So lässt sich das Raumfilter einfach und flexibel für optimale Leistungen einstellen. Für jede Linear- und Rotationsachse unabhängige Feststellvorrichtungen blockieren nicht nur die Antriebe, sondern den gesamten Verstellmechanismus, und gewährleisten damit dauerhaft eine stabile Justierung. Der Einfluss auf die anderen Achsen beim Lösen oder Festziehen einer Positionsfeststellung ist vernachlässigbar.
Die fertig montierten Lochblenden werden direkt in die Apertur des Raumfilters geschraubt. Das Auswechseln der Blende ist dadurch besonders einfach. Die Objektivlinsen mit RMS Gewinde weden mittels eines Linsenhalters im Positionierer montiert. Zur einfacheren Vorjustierung und dem Ausblenden von Streulicht verfügt der Linsenhalter über eine integrierte Irisblende. Objektivlinsen und Lochblenden sind separat erhältlich und können passend ausgewählt werden (siehe Auswahlliste). Die 910A Raumfilter sind für alle Objektivlinsen der Serien M und L sowie die gefassten Lochblenden der 910PH-Serie ausgelegt.
Für eine maximale Stabilität bei der Montage auf optischen Tischen sind die Raumfilter mit einer Grundplatte mit Langlochbohrungen ausgestattet, welche beidseitig des Filters befestigt werden kann. Darüber hinaus läßt sich das Raumfilter einfach auf Montagesäulen montieren.
Justage
Ein entscheidender Vorteil der Raumfilter der Serie 910A ist ihre einfache Justage. Zuerst wird die Einheit gegen eine Lichtquelle gehalten und grob justiert. Dabei verändert man die transversale Position, bis ein Lichtfleck zu sehen ist. Dieser Lichtfleck wird nun zentriert, und mit dem gerändelten Einstellring erfolgt die Fokussierung entlang der optischen Achse. Auf diese Weise stellt man sicher, dass das Laserlicht bereits durch die Lochblende tritt, wenn man das Raumfilter in den optischen Aufbau integriert. Danach wird der Laserstrahl mittig in Bezug auf die eingebaute Irisblende justiert. Normalerweise ist dann nur noch eine geringfügige Verschiebung der Blende und Verkippung des gesamten Systems erforderlich, um die optimale Einstellung zu erreichen.
Auswahl der Objektivlinse und Lochblende
|
Objektivlinse |
Empfohlener max. Eintritts-Strahldurchmesser (mm) |
Rechnerischer Lochblenden-Durchmesser* (mm) |
Empfohlener Lochblenden-Durchmesser (mm) |
Empfohlene Lochblende |
| M-5X
|
5,0 |
32,2 |
50 |
910PH-50
|
| M-10X
|
5,5 |
20,9 |
25 |
910PH-25
|
| M-20X
|
5,0 |
11,4 |
15 |
910PH-15
|
| M-40X
|
4,0 |
5,7 |
10 |
910PH-10
|
| M-60X
|
3,5 |
3,7 |
5 |
910PH-5
|
* Für einen Strahldurchmesser von 1 mm bei 632,8 nm, siehe Raumfilter.