Die kinematischen Repositionierplatten ermöglichen das wiederholgenaue Einsetzen und Herausnehmen von Komponenten. Drei polierte Stahlkugeln greifen in je ein konisches, ein gefurchtes und ein ebenes Feld, so dass jeder Zeit eine zuverlässige Repositionierung gewährleistet ist. Dieser Positioniermechanismus bietet insbesondere in Aufbauten, bei denen häufig Optiken ausgetauscht oder Referenzelemente wiederholt in den Strahlengang eingesetzt werden müssen, eine deutliche Zeitersparnis.
Bei der Serie M-BK werden vier starke Magnete verwendet, um Ober- und Grundplatte sicher zusammenzuhalten. Beide Platten lassen sich leicht trennen, indem die montierte Komponente samt Oberplatte angekippt wird. Die Kanten beider Platten sind abgerundet, um beim Zusammensetzen die Gefahr des Einklemmens der Finger zu reduzieren. Die Repositionierplatte M-BK-3A ist mit dem von Newport entwickelten Montagekonzept mit frei drehbarer Scheibe ausgestattet, mit dessen Hilfe sich (wie bei Magnetfüßen) die Grundplatte an jeder Stelle des Tisches in beliebiger Ausrichtung anbringen lässt. In vielen Fällen machen sich bei empfindlichen Aufbauten auch kleinste Fehler in der Repositionierung negativ bemerkbar. Solche Störungen sind bei dem Modell M-BKL-4 ausgeschlossen, da diese kinematische Repositionierplatte mit einem neuartigen Befestigungsmechanismus arbeitet, der in der Mitte der Platte angebracht ist. Über ein Drehrad, in dessen Mitte sich ein Gewindestift befindet, wird die Oberplatte auf der Grundplatte befestigt. Da der Gewindestift im Zentrum der drei kinematischen Bezugspunkte sitzt, kann das Drehmoment kontinuierlich erhöht werden und gewährleistet eine exakte Repositionierung.
Die Oberplatte lässt sich mit wenigen Drehungen an dem großen, leicht zugänglichen Drehrad abnehmen. Durch Aufsetzen der Oberplatte und Drehen des Rades in die entgegengesetzte Richtung wird die Oberplatte gleichmäßig, wiederholgenau und stabil befestigt. An der Grundplatte sind Langlochbohrungen vorhanden, so dass eine Positionierung an jedem gewünschten Punkt auf Montageflächen mit einem Standard-Bohrungsraster möglich ist. Die Oberplatte weist zahlreiche Gewinde- und Durchgangsbohrungen zur Befestigung von Komponenten auf.