Flüssigkeitsfilter sind bei Anwendungen sinnvoll, bei denen der IR-Bereich nicht benötigt wird und die IR-Wärmestrahlung ein Problem darstellt. Mit unseren 500 bis 1600 W Lichtquellen sind sie unbedingt erforderlich, wenn Sie andere optische Komponenten verwenden. (Eine andere Alternative ist unsere Strahlumlenkung).
Diese Filter benutzen ein Fenster aus Fused Silica mit einem Transmissionsbereich bis zu 250 nm. NIR-Strahlung wird von der Flüssigkeit absorbiert. In Abb. 1 finden Sie eine Transmissionkurve des mit destilliertem Wasser gefüllten Modells 6123.
Die Filter bestehen aus einer Zelle, in der sich die Flüssigkeit befindet, sowie zwei Fenstern aus Fused Silica. Die Zelle verfügt über eine externe Kammer für den Kühlwasserkreislauf und ein Überdruckventil. Die externe Kühlung ist bei einem kontinuierlichen Einsatz von Hochleistungslichtquellen (>100 W) erforderlich. Normales Leitungswasser oder Wasser von einem Kühlkreislauf kann dazu verwendet werden.
Die Modelle aus Aluminium können nur mit destilliertem Wasser verwendet werden. Mit den Modellen aus Stahl können Wasser oder Kupfer- bzw. Nickelsulfatlösungen verwendet werden. Kupfer- und Nickelsulfatlösungen beugen dem Wachstum von organischen Stoffen vor. Beim Umgang mit diesen Lösungen sind laborübliche Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden.
Abb. 1 Transmission des Flüssigkeitsfilter 6123 mit destilliertem Wasser.