Bandpassfilter eignen sich für Anwendungen, bei denen ausschließlich das Laserlicht übertragen werden soll, während Umgebungslicht und Strahlung außerhalb des Transmissionsbandes unterdrückt werden sollen. Die Transmission außerhalb des Bandes liegt unter 0,01% oder 10-4. Die zentrale Wellenlänge erhöht sich um 0,02 nm/°C linear mit steigender Temperatur.
Vergrößert man den Einfallswinkel, verschiebt sich die zentrale Wellenlänge in Richtung kleinerer Wellenlängen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein Schmalbandfilter auf die gewünschte Wellenlänge einstellen. Die Verschiebung der zentralen Wellenlänge errechnet sich mit folgender Gleichung:
l = lo [1-(no/ne)2 sin2θ]1/2.
Dabei ist l die Wellenlänge beim Einfallswinkel Q, lo die Zentralwellenlänge bei senkrechtem Einfall, no der Brechungsindex der Umgebung (no = 1 in Luft) und ne der effektive Brechungsindex des Filters.
Die hochreflektierende Seite des Filters sollte der Lichtquelle zugewandt sein, um thermische Belastungen zu minimieren. Die Transmissionsbänder decken die herkömmlichen Laserlinien vom UV- bis zum Infrarot-Bereich ab. Die Filter gibt es mit 12,7 mm und mit 25,4 mm Durchmesser. Sie sind in einem schwarz eloxierten Aluminiumring montiert. Das erleichtert die Montage und die Handhabung und schützt die Filter vor Feuchtigkeit.